Angefangenes

Donnerstag, 9. Februar 2006

Noch ein Bild ...

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... von meiner Socke. Auch auf die Gefahr hin, dass ich anfange zu langweilen. Die Ferse ist mittlerweile bis auf das Käppchen fertig, und man kann das Muster nun gut erkennen. Mir gefallen die Farben sehr, schilf- und olivgrün mit cremeweiß. Und Ringel mag ich sowieso. Ich hoffe, dass ich die Aufnahmen aus den Seiten gut hinbekomme, das mache ich nämlich schon mit dickerem Garn und zwei Nadeln nicht gern.

Mittwoch, 8. Februar 2006

Kleine Fortschritte.

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Klitzekleine, um genau zu sein. Aber es geht besser, und ich denke, so langsam bekomme ich ein Gefühl für das Nadelspiel. Ich würde so gern mal jemandem zusehen, der richtig schnell damit stricken kann - da flattern die kleinen Nadeln wahrscheinlich nur so durch die Luft :-) Ein bisschen weiter als auf dem Bild zu sehen bin ich gestern noch gekommen, so dass ich vielleicht heute die Ferse starten kann. Oh, ich bin gespannt ...

Dienstag, 7. Februar 2006

Gesagt - getan.

Als ich anfing, Strickblogs zu lesen, war ich neben all den anderen Dingen, die mich erstaunt und fasziniert haben, besonders darüber verwundert, wie viele Socken gestrickt werden. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass man das selbst machen kann: das dünne Garn hätte mich abgeschreckt, Spitze und Ferse wirkten so kompliziert, und als ich sah, dass man fünf Nadeln dafür braucht, war ich endgültig überzeugt, dass das nichts für mich ist. Dazu kam, dass ich die selbstmusternden Garne nur selten hübsch fand. Wozu also die Quälerei?

Manchmal ist es aber so, dass die Dinge, die man immer wieder sieht, einen eigenen Reiz entwickeln, und irgendwann wurde ich neugierig und wollte doch gern einmal ein Paar handgestrickter Socken haben. Die schlicht einfarbigen in Debbie Bliss' "Home" und die geringelten von Sarah Dallas haben mir gefallen, sie sehen so warm, gemütlich und kuschlig aus. Den letzten Anstoß gab Suzi, die mir nicht nur wunderschöne Sockenwolle geschenkt hat, sondern gleich die Anleitung aus dem Stricknetz mitgeschickt hat.

Bewaffnet mit "Testwolle" von Regia, meinem neuerworbenen Nadelspiel und dieser Anleitung habe ich gestern begonnen. Zum Glück war ich allein, denn jeder, der mich gesehen hätte, wäre bei meinem Anblick vermutlich kichernd zusammengebrochen. Auch wenn eure Kommentare mich ermutigt hatten, hier war nichts "easy peasy", und es ging auch nicht wie von allein. Aber ich habe den Anfang geschafft:

socke1

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Für die meisten Strickerinnen sind solche Bilder vermutlich äußerst unspektakulär. Ich hoffe, es nimmt mir daher niemand übel, dass ich mich über meine Mini-Fortschritte freue ;-) Und heute Abend geht es weiter!

Freitag, 27. Januar 2006

Ablenkungsmanöver.

Gestern hatte ich überraschend frei. Den ganzen Tag über war herrlicher Sonnenschein und die Ärmel von Bret waren mittlerweile getrocknet - beste Voraussetzungen also, den Pullover zusammenzunähen. Getan habe ich es nicht. Die Maschen am Armausschnitt und am Ärmel habe ich gezählt, das war alles. Statt fleißig zu sein, habe ich den Tag wunderbar vertrödelt, war mit Leo vormittags im Theater und nachmittags auf einem Indoor-Spielplatz, zwischendurch habe ich Essen gekocht, Memory gespielt und Bücher vorgelesen. Ein bisschen gestrickt habe ich auch, und zwar das hier:

jillyscarf

Das wird ein Schal aus Alpaca Silk nach der Anleitung zum Jilly Scarf aus dem Rowan Pattern Archiv. Eigentlich müsste man ihn in Streifen stricken, damit die schräge Strickrichtung zur Geltung kommt, aber ich war nur auf der Suche nach einem einfachen Muster, das nicht viel Aufmerksamkeit erfordert und wenig Garn verbraucht. Dafür ist es ideal: einfach glatt rechts, mit jeweils einer Zunahme und einer Abnahme in jeder Rückreihe. Das Garn strickt sich so wunderbar leicht und gleichmäßig, es ist ein Vergnügen, damit zu arbeiten. Genau richtig, an so einem schönen, freien Tag wie gestern.

Dienstag, 24. Januar 2006

Kleine Vorher-Nachher-Show.

Noch am Freitag Abend fertig geworden ist der zweite, noch fehlende Ärmel vom Bret-Pullover aus Rowan Denim. Am Samstag Mittag kam dann der schönste Teil: beide Ärmel mussten in die Waschmaschine :-)



Das Stricken mit Denim hat mir nicht viel Spaß gemacht, das Garn ist dünn, unelastisch und ich musste ständig aufpassen, keine Maschen aufzuspießen. Aber das Waschen ist klasse - man kann praktisch zusehen, wie das eher lockere Gestrick ausbleicht, und dabei fester und gleichmäßiger wird. Einfach schön. Um den Vorher-Nachher-Effekt festzuhalten, habe ich die Fotos auf meinem Küchenfußboden gemacht, anhand der Fliesenmuster sieht man den Unterschied recht gut.

bret-vorher-nachher

Beide Ärmel liegen nun zum Trocknen gespannt. Ich habe sie übereinander gelegt, um sicher zu gehen, dass sie die gleiche Größe haben, und so dauert es natürlich noch länger. Aber ich kann warten :-) Zusammennähen zählt ohnehin zu den weniger geliebten Tätigkeiten, und ich brauche außerdem Tageslicht dazu, was ich erst am Wochenende haben werde.

Die Fäden zum Vernähen sind übrigens nur fürs Foto unter dem Ärmel verschwunden. Da das Garn beim Waschen schrumpft, wollte ich das nicht schon vorher erledigen. Ich habe auch zum Teil extra lange Enden gelassen, damit ich genügend vorgewaschenes Garn zum Schließen der Nähte habe. Dabei sollte man übrigens unbedingt die Enden verknoten, sonst holt man nur noch Fransen aus der Waschmaschine :-)

Donnerstag, 12. Januar 2006

Schwerstarbeit.

bret-sleeve

Offenbar hatte ich vergessen (oder verdrängt), was für eine Mühe der Saum von Bret macht. Ich konnte mir jedenfalls, nachdem ich das Bündchen für den zweiten Ärmel gestern beendet hatte, nicht vorstellen, wie ich es überstanden habe, das Gleiche auf ganzer Breite an Vorder- und Rückenteil zu vollenden. Gestrickt wird zweifädig - und Denim ist 100% Baumwolle, also weder weich noch dehnbar - mit der gleichen Nadelstärke wie der einfädige Rest, also dem Gefühl nach viel zu dünn, und das 30 Reihen hoch. Ich hatte mehrfach Angst, meine zarte Bambusnadel (übrigens mittlerweile schön dunkelblau eingefärbt) würde bei dem Gezerre zerbrechen. Nun bin ich beim glatt rechts gestrickten Teil angelangt und habe noch knapp 170 Reihen vor mir ... Da Denim in der Länge schrumpft, muss der Ärmel zunächst länger gestrickt werden, als er schließlich sein soll. Nun ja, nicht gerade sehr spannend, aber ich freue mich schon darauf, beide Ärmel ihrer 60° Wäsche zu unterziehen. Es ist faszienierend zu sehen, wie sich das Gestrick verändert, es wird ja nicht nur kürzer, sondern auch fester und verliert an Farbe. Aber bis dahin wird wohl noch ein wenig Zeit vergehen, denn mehr als 10 Reihen pro Abend schaffe ich momentan leider nicht.

Dienstag, 10. Januar 2006

Der nächste Kandidat ...

... der auf eine Fertigstellung hoffen darf, heißt Bret und stammt aus dem Rowan "Denim People"-Buch. Gestrickt wird er aus Rowan Denim in Nashville, der dunkelsten Farbe in diesem Garn, also anders als in der Anleitung ohne Streifen. Vorder- und Rückenteil sind seit dem Sommer fertig gestrickt, gewaschen, an den Schultern zusammengenäht und mit einem Kragen versehen. Ein Ärmel ist auch bereits fertig, es fehlt nur noch der zweite.

bret-body

Im vergangenen Winter hatte ich beschlossen, meinen immer frierenden Freund einen Pullover zu stricken. Ich hatte bis dahin zwar lediglich zwei Schals fertig gestellt, aber ich war mutig :-) Es sollte etwas Schlichtes sein, was er wirklich tragen würde und was für mich realisierbar wäre. Auf der Rowan Website habe ich eine Anleitung von Kim Hargreaves gekauft (die kam als pdf per mail), die Wolle stammte vom eBay Händler Kemagie, es war ein Wolle-Kaschmir-Mix in Beige-Grau. Der Pullover wurde sehr schön, er war meinem Freund allerdings ein kleines bisschen zu groß und stand am hinteren Saum etwas ab - ich habe bis heute keine Ahnung, woran das lag. Er hat ihn trotzdem getragen und sich darüber gefreut. Leider hat der Pullover die erste Wäsche nicht überstanden, er wurde nach Aussage meines Freundes zwar in einem Eimer per Hand gewaschen, danach aber zum Schleudern in die Maschine gelegt. Und danach war er verfilzt und geschrumpft :-( Wir waren beide ziemlich geknickt. Er will seitdem keinen handgestrickten Pullover mehr haben, aus Angst, er könnte ihn durch sorglose Behandlung zerstören. Und ich habe darüber nachgedacht, wie ich einen neuen Pullover stricken könnte, der sowohl eine Maschinenwäsche übersteht, als auch eine bessere Passform hat. Das Ergebnis meiner Überlegungen war Bret.

Rowan Denim muss ja nach dem Stricken bei 60° gewaschen werden, um die Schrumpfung in der Länge zu erzielen, und bedarf auch später keiner zarten Behandlung. Der doppelt gestrickte hohe Bund sollte außerdem dafür sorgen, dass nichts absteht. Ich fürchte allerdings, dass ich mich in der Größe vertan habe. Entschieden habe ich mich für eine Frauen-M in der Weite und eine Männer-L in der Länge. Ich weiß, das klingt komisch, aber die Maße für Männer wirkten alle zu weit, die für Frauen zu kurz, und mein Freund ist sehr, sehr schmal, aber auch groß. Der Pullover sieht trotzdem irgendwie zu klein aus, und das ist auch der Grund, warum er solange in der hintersten Ecke des Schrankes lag. Irgendwie tat es mir nun aber doch leid darum und ich werde ich beenden und dann sehen, wem er passt ;-).

Und weil sich das dunkle Garn trotz schönstem Sonnenschein nicht gut fotografieren lässt, hier noch eine Nahaufnahme des oberen Teils:

bret-details

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