Donnerstag, 9. August 2007

Jenny reloaded.

gooseberry-jenny-03

Bei fast allen Designs, die ich bisher gestrickt habe, hatte ich irgendwann einen toten Punkt, an dem ich anfing mich zu langweilen und eigentlich nur noch fertig werden wollte. Dass ich dann genau dasselbe Stück noch einmal stricken würde, konnte ich mir deshalb meist nicht vorstellen. Aber Jenny Nummer 2 hat mir genauso viel Spaß gemacht wie Nummer 1 was zum einen sicher am Modell selbst liegt - ich mag solche kleinen Cardigans einfach gern, und zum anderen am Material, das sich wunderbar verarbeiten lässt. Rowans Handknit Cotton gehört definitiv zu meinen Lieblingsgarnen. Ein dritter Punkt ist dazu, dass ich einiges verändert habe und es dadurch natürlich nicht haargenau dasselbe ist. Aber das sollte es ja auch nicht.

gooseberry-jenny-04

Nachdem das Jäckchen beim ersten Versuch, der Anleitung exakt folgend, für mich um einiges zu kurz und ein wenig zu eng war, habe ich dieses Mal einige Maschen mehr angeschlagen und sowohl den Körper wie auch die Ärmel proportional dazu verlängert. Der Sitz ist nun wie auf dem Foto von Rowan zu erahnen gut taillenbedeckend. Damit der Ausschnitt nicht zu weit wird, ein Problem, was einige andere ja auch mit Jenny hatten, habe ich drei zusätzliche Abnahmereihen integriert. Und ich habe alle Teile am Stück gestrickt, also zuerst Vorder- und Rückenteil und dann die Raglanärmel. Das hatte nicht nur den Vorteil, dass ich lediglich die unteren Ärmelnähte schließen musste, es war so auch einfacher, das Lochmuster gleichmäßig zu verteilen.

Die Anleitung ist von Sarah Dallas und stammt aus dem Rowan Sommermagazin 37. Verbraucht habe ich knapp 12 Knäuel Rowan Handknit Cotton in Gooseberry sowie eine kleine Menge in Celery für die Kanten. Übrigens denke ich darüber nach, im nächsten Sommer eine dritte Jenny zu stricken, in Linen vielleicht oder in Raffia.

Mittwoch, 8. August 2007

Gute Dinge.

grueneknoepfe

In der vergangenen Woche habe ich wie besessen in jeder freien Minute an Jenny gestrickt - die winkende Belohnung ist ja dieses Mal nicht nur allein eine fertige Jacke, sondern auch die Aussicht, mit Smoulder anfangen zu können. Eigentlich wäre ich auch am Sonntag damit fertig gewesen, es fehlte nur noch ein halbes Knäuel vom Handknit Cotton. Als ich das Garn vor gut einem Jahr gekauft hatte, bin ich von der im Heft angegebenen Menge ausgegangen - nach Jenny Nummer eins wollte ich die zweite Version aber länger stricken, und weil ich mir schon dachte, dass es nicht reichen würde, hatte ich am letzten Mittwoch bei Jannette Nachschub bestellt, und der war am Sonntag natürlich noch nicht da. Also bin ich erst einmal Knöpfe kaufen gegangen. In Berlin Kreuzberg gibt es einen kleinen Laden, der bis unter die vier Meter hohen Decken mit Knöpfen gefüllt ist, viele davon in Naturmaterialien wie Horn oder Muschel und viele auch recht alt. Vintage, sozusagen. Die grünen oben im Bild hat der Verkäufer für mich ausgesucht, sie sind aus den fünfziger Jahren und passen damit perfekt zum altmodischen Stil der Jacke, meinte er :-).

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Und als ich dann gestern Abend auf dem Sofa saß und einen Knopf nach dem anderen annähte, fiel mir plötzlich ein, dass ich doch vor ein paar Wochen in einer Schublade ein Knäuel Gooseberry gesehen hatte. Aufgesprungen, hingerannt, und tatsächlich, da lag es: ich hatte offenbar beim Garnkauf vor einem Jahr die goldene Regel befolgt, immer ein Knäuel mehr zu bestellen als nötig. Damit ist Jenny tatsächlich fertig - Fotos und alles Weitere dazu hoffentlich morgen. Die bestellten Knäuel von Jannette kamen übrigens heute morgen an, zusammen mit der Cashmere Collection von Debbie Bliss, dem neuen Rowan Magazine, dem neuen Rowan Sonderheft New Shapes, allen Rowan Farbkarten und ein paar kleinen Extras. Für ein paar Sekunden habe ich überlegt, mir heute spontan einen Tag frei zu nehmen, aber da ich ab Montag für drei Wochen im Urlaub bin, hätte wohl niemand Verständnis dafür gehabt.

gruenesgarn

Und weil aller guten Dinge drei sind, zeige ich euch noch, was ich gestern im Briefkasten fand. Die Überraschung stammt von Beate und ist mein Preis dafür, dass ich der 50.000 Besucher in ihrem Blog war. Die Farbe stimmt exakt mit Gooseberry überein, womit auch gesagt wäre, dass sie mir sehr gut gefällt. Vielen lieben Dank noch einmal, Beate!

Freitag, 3. August 2007

Smouldering.

smoulder-02

Manchmal sind Modellnamen äußerst passend: Smoulder, das schwelende Feuer, hat sich ganz leise glimmend ausgebreitet und lodert nun auch bei mir. Die Brandstifterin ist geschickt vorgegangen, hat mir zunächst nur Farbkarten gezeigt und mit mir beraten, welchen Ton des Originals man eventuell ersetzten könnte, mich auf der Suche nach dem so schwer erhältlichen Fandango mitfiebern lassen und mir dann, in gesteigerten Dosen, erst die hübschen kleinen Knäuel Cotton Glace und dann die schnell wachsenden Teile von Smoulder gezeigt. Widerstand war also zwecklos.

smoulder-01

Das einzige, was mich zögern ließ, war das doch beschwerliche Zusammensuchen aller benötigten Farben - fünf von acht sind discontinued. Aber das Schicksal gab mir einen Wink und meine Suche bei eBay führte mich direkt zu einer Auktion, in der das komplette Garnpaket angeboten wurde. Es folgten ein paar nervöse Tage, bis ich tatsächlich den Zuschlag erhielt, und zwei nervöse Wochen, in denen ich auf die Lieferung warten musste. Aber seit gestern ist alles hier, ich bin superglücklich darüber und freue mich sehr aufs Stricken. Allerdings werde ich wohl noch ein paar Tage warten, da ich Jenny beenden möchte, bevor ich am nächsten Wochenende in den Urlaub fahre. Dafür ist die Frage beantwortet, was ich während meines Urlaubs stricken werde. Ein paar verregnete Nachmittage werden meiner Stimmung dann sicher nicht abträglich sein ;-)

Donnerstag, 2. August 2007

Nachts im Zoo.

Knut

Weil Cecie gerade darüber geschrieben hat: ganz zufällig habe ich vorgestern auch den kleinen Dreckbären im Berliner Zoo gesehen. Ich hatte eine Einladung zu einem Empfang im Nilpferdhaus, habe kurzerhand Leo mitgenommen und bin mit ihm noch vorher durch den um diese Zeit menschenleeren Zoo spaziert. Dazu gehörte natürlich auch ein Besuch bei Knut, der schon sichtlich müde war und sich, kurz nachdem ich dieses Foto aufgenommen habe, auch schlafen legte. Ich finde ihn immer noch sehr süß, egal ob er stinkt oder nicht - so nahe komme ich ihm ohnehin nicht!

Nilpferd

Etwas agiler waren die Nilpferde. Sie wurden gegen 22 Uhr noch einmal gefüttert, parallel zur Fütterung der geladenen großen und kleinen Tiere. Mein kleines hatte für die Fünf-Sterne-Schicki-Micki-Küche allerdings nur das etwas fragwürdige Kompliment übrig, die Mini-Kalbsfleischbouletten würden schmecken wie bei Burger King ;-)))

Donnerstag, 26. Juli 2007

Dies & Das.

070713-Halberstadt-_-Altstadt

Vor zwei Wochen war ich für einen Tagesausflug in Halberstadt - Tor zum Harz, Beginn der Romanischen Straße und Hochburg der ostdeutschen Würstchenherstellung. Die Bedingungen waren perfekt: mein Freund hatte Urlaub, Leo war mit meiner Mutter zur Dänischen Nordsee verreist, und meine Wohnung wurde gerade von einem Handwerker in Schutt und Asche gelegt ;-). Außerdem schien endlich wieder einmal die Sonne, und da wir an einem Wochentag außerhalb der Ferien unterwegs waren, hatten wir die Stadt praktisch für uns allein (aber um ehrlich zu sein, es wäre auch denkbar, dass es zu anderen Zeiten dort ähnlich ruhig ist).

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Unser Hauptziel war der Domberg, auf dem sich mit der Liebfrauenkirche und dem St. Stephanus Dom eine eintausend Jahre alte romanische Kirche und ein gotischer Prachtbau auf wenigen hundert Metern gegenüber stehen. Ich hatte während meines Studiums einige Vorlesungen und Seminare in Mediaevistik, zum Teil mit Spezialisierung auf mittelalterliche Architektur. Ich glaube aber, mein Freund war noch sehr viel mehr angetan, schon allein die Führung durch die Liebfrauenkirche war ihm, denke ich, die Reise wert.

070713-Halberstadt-_-Liebfrauenkirche-innen

070725-Storchennest

Eine ganz kleine Reise haben Leo und ich gestern unternommen, zu meiner Oma, die ihren 86. Geburtstag feierte. Sie wohnt ein wenig außerhalb von Berlin, eigentlich nur eine gute Stunde von der Innenstadt entfernt. Aber weit genug außerhalb des Lärms der Großstadt, um Storchennester zu entdecken. Dieses hier haben wir in der Dämmerung gesehen, mit drei noch recht juvenil wirkenden Bewohnern :-) Übrigens habe ich meine Oma, die ja früher viel für andere Leute gestrickt hat, zu dem Problem mit dem Männerpullover befragt. Ihre erste Reaktion war, dass das nicht meine Schuld wäre (das habe ich gern noch einmal gehört ;-)), und ihr Vorschlag, nach einigem Überlegen, weil sie offenbar selbst nie damit konfrontiert war, war ebenfalls, den Rücken länger zu stricken. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle, die mir in den Kommentaren ihre Erfahrungen und Tipps weitergegeben haben! Ich werde wohl meine Schneiderpuppe demnächst verkehrt herum als Modell benutzen ;-)

DSC06813

Die Lieblingsfarbe meiner Oma ist übrigens die gleiche wie die dieser Damen. Ich hatte mich so gefreut, als ich gestern im Blumenladen leuchtend lilafarbene Orchideen entdeckte - nur wollte man sie mir leider nicht verkaufen, weil sie, wie ich auch auf den zweiten Blick sah, schon ein wenig welk waren. Eine hat mir die Verkäuferin allerdings geschenkt, sie steht jetzt auf dem Stromzähler in meinem schmucklosen Flur, der zwar mittlerweile vom Staub der Parkettschleifer befreit ist, aber dringend weiterer Renovierung bedarf.

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Und zu guter Letzt, um wenigstens ein bisschen übers Stricken zu erzählen, zwei Blicke auf meine aktuellen Projekte: das erste ist Maddie aus Debbie Bliss' Pure Cotton Magazin. Das Vorderteil ist fertig, das Rückenteil zu zwei Dritteln. Ich stricke schon eine Weile daran herum und werde auch sicher nicht so schnell damit fertig werden, weil ich bei bisher mindestens zwei Knoten pro Knäuel immer wieder die Lust verliere und alles beleidigt in die Ecke werfe.

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Mehr Spaß macht Jenny, die ich schon im letzten Jahr begonnen und dann wieder zur Seite gelegt hatte, nachdem die Nesselprobe so wenig erfolgversprechend war. Als mir neulich beim Sortieren des Vorrats das fertige Rückenteil in die Hände fiel, hatte ich aber sofort Lust, wieder daran weiter zu arbeiten, dieses Mal eben etwas länger und weiter und vor allem in Gooseberry, meiner Handknit DK Lieblingsfarbe.

gooseberry-jenny-01

Und ansonsten warte ich äußerst nervös auf eine bestimmte Garnlieferung für ein spezielles Projekt. Mehr davon hoffentlich bald!

Freitag, 20. Juli 2007

Seltsame Phänomene.

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Gestern Abend bin ich auf einem Tiefpunkt meiner Strickkarriere angelangt: Mein Freund hat den Summer Tweed Pullover anprobiert, und genau wie die beiden anderen Pullover, die ich für ihn gestrickt habe, steht auch dieser im Rücken zipfelig ab, das Rückenteil sieht angezogen auch kürzer aus als das Vorderteil. Dabei haben beide, flach ausgelegt, exakt die gleiche Länge, die wiederum wie alle anderen Maße exakt den Vorgaben in der Anleitung entspricht. Irgendwie ist es damit offiziell, dass ich einfach zu blöd bin, einen schlichten Männerpullover zu stricken. Und als wäre das nicht schon traurig genug, habe ich auch nicht den Hauch einer Ahnung, was ich anders machen müsste, damit der Pullover passt. Länger? Weiter? Oder schmaler? Ich weiß es nicht, ich bin absolut ratlos. Auf einem Kleiderbügel hängend, an mir und an Leo - also unter drei vollkommen verschiedenen Voraussetzungen - bleibt der Effekt aus, und der Rücken sieht so aus, wie er aussehen soll. Seltsam!

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Was Leo auf dem Foto in der Hand hält, ist ein selbst gebastelter Kescher. Meine Oma hat einen Teil einer alten Gardine spendiert, und meine Mutter hat ihm gezeigt, wie er den Stoff um die Drahtschlinge und dann zusammen nähen muss. Nun ist er überzeugt davon, dass Nähen superbabyleicht ist. Ist ja immer nur drunter und drüber mit der Nadel :-) Das hat er Sabine und mir gestern Abend beim Pizzaessen jedenfalls erklärt und sich völlig ungläubig gezeigt, dass wir das nicht ganz so gern machen ... Süße Ahnungslosigkeit der Jugend :-)

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Eine weitere Überraschung gab es heute früh: Ich möchte für Leo, nachdem ich diese tolle Jacke gesehen habe, gern ein Tomten Jacket für den Winter stricken, am liebsten aus Tweed und, wie ich dachte, am schönsten in einem nicht zu quietschigen Orange, Leos Lieblingsfarbe. Nun ist die Auswahl an Tweedgarnen in dieser Farbe nicht gerade überwältigend. Lana Grossa kam mit Royal Tweed in die engere Wahl, schön weich, nicht zu teuer, aber beide Orangetöne passten nicht, einer zu pastellig, der andere zu grell. Dann fiel mir noch der Donegal Tweed von Debbie Bliss ein. Leo hat mit einem Blick auf die Farbkarte auch gleich auf das Orange getippt - als ich ihm aber erklärt habe, was ich damit vorhabe, bestand er auf Beige. Seine Begründung war, dass das besser zum Winter passen würde. Nun, das macht die Auswahl dann wieder leichter!

Donnerstag, 5. Juli 2007

Abtauchen & Abhängen.

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Das war die Devise der vergangenen Wochen. Mein Kopf fühlte sich nur noch wie mit Watte gefüllt an, und nicht einmal zum Stricken konnte ich mich aufraffen. Ohnehin befällt mich immer am Ende eines Projekts eine Art von Lähmung, für den zweiten Teil des zweiten Ärmels brauche ich mitunter genauso lange wie für den gesamten Rest. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich innerlich gegen das Zusammennähen sträube - weil ich es nicht so gut kann, und weil es so langweilig ist und so lange dauert.
Immerhin habe ich Haigh trotzdem fertig gestellt. Leider weilt mein Lieblingsmodell gerade im Urlaub, so dass ich nur ein Bild mit Kleiderbügel liefern kann. Die Anleitung (aus dem Rowan Magazin 31) habe ich bis auf ein kleines Detail genau befolgt: anstelle der Rollränder habe ich ein vier Reihen hohes Bündchen in zwei rechts, zwei links gestrickt. Und einen Strang Summer Tweed musste ich nachbestellen und habe ihn bis auf einen Rest von circa einem Meter auch vollständig verbraucht. Ist das vielleicht auch ein Teil von Murphys Law? Dass ich mehr verbrauche, als in der Anleitung angegeben, passiert mir nämlich nur, wenn ich lediglich die exakte Menge vorrätig habe. Egal - der Pullover ist fertig, mir gefällt er und ich hoffe, der künftige Besitzer passt hinein und kann sich mit der Farbe arrangieren. Sein erster Kommentar war nämlich, dass dieses Schilfgrün wohl eher eine Frauenfarbe wäre ...

Dienstag, 12. Juni 2007

Flash Your Stash!

flashyourstash

Ich komme etwas spät zu dieser Party, aber neben einer längeren Bedenkzeit, ob ich mich überhaupt in die Tiefen meiner Kammer begeben und meine sämtlichen Vorräte ans Tageslicht befördern sollte, brauchte ich auch eins, zwei ruhige (= kinderfreie) Stunden, um alles auszubreiten und neu zu ordnen. Am Ende habe ich dann doch nicht alles gezählt, beziehungsweise habe ich bei 15 kg damit aufgehört und die weniger geliebten Knäuel einfach ignoriert. Sie werden demnächst ihre eigene Fotosession bekommen und dann Richtung eBay verabschiedet. Die Lieblingsgarne habe ich der Einfachheit halber auch nur knäuelweise abgelichtet, stellvertretend für die jeweiligen Mengen dahinter. Außerdem sieht es so gleich viel unschuldiger aus ;-)

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Zu Beginn einer meiner heißen Favoriten, das 4ply Cotton von Rowan, vorrätig in insgesamt fünf Farben - Fennel fehlt auf dem Bild entschuldigt, da die Banderole abhanden gekommen ist und ich es nicht so nackt neben die anderen Knäuel stellen wollte. Insgesamt sind es 31 Knäuel.

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Vermutlich wird es niemanden überraschen, dass der Anteil grauer Schattierungen am größten ist, gezählt habe ich gute 6 kg davon, verteilt auf viele, viele Knäuel Yorkshire Tweed Chunky und 4ply, Cashsoft Aran, Kidsilk Haze, Cotton Glace, Alafoss Lopi und Alpaca von Drops und Blue Sky.

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Ebenfalls recht umfangreich sind die Vorräte in hellen und dunklen Khakitönen, hauptsächlich bestehend aus Horstia Maulbeerseide und Tusshena, sowie jeweils einer Handvoll Knäuel Felted Tweed, All Seasons Cotton, Soft Tweed und Siena von Jaeger.

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Die Tendenz, Wintergarne eher in gedeckten und Sommergarne vorrangig in frischeren Farben und Pastells zu kaufen, zeigt sich hier bestätigt: 25 Knäuel Handknit DK Cotton von Rowan werden von mir beherbergt. Was mich daran erinnert, dass ich unbedingt an meiner Gooseberry-Jenny weiterstricken muss - das fertige Rückenteil fiel mir bei der Gelegenheit nämlich auch in die Hände.

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Immerhin noch gut 2,5 kg machen die Debbie Bliss Garne aus, hier zu sehen sind Pure Silk, Cotton Cashmere, Pure Cotton und Cathay. Dazu kommt noch, nicht fotografiert, eine größere Menge Cotton DK in dunklem beige.

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Und tatsächlich habe ich auch einen kleinen Vorrat an Sockenwolle, unter anderem von Lana Grossa, Regia, Lornas Laces und Wollmeise. Zusammen mit den nicht fotografierten Knäueln und Strängen circa 1 kg.

Nicht aufgelistet sind Packungen von Polar, Summer Tweed, Yorkshire Tweed Chunky, Jaeger Cadiz, Debbie Bliss Cotton Cashmere und Cotton DK und Noro Silk Garden, die zumeist der Farbe wegen aussortiert wurden. Nicht "geflasht" habe ich angefangene Projekte aus Denim, All Seasons Cotton und Cork und eine kleine Armada von Einzelknäueln. Ansonsten war es das, und ich überlege nun, ob ich erleichtert sein kann, dass ich mich mit der Menge gerade mal im guten Mittelfeld bewege, oder ob ich jammern sollte, dass ich eigentlich in den kommenden zehn Jahren kein neues Garn zu kaufen brauche.

Hmm.

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