Mittwoch, 12. Juli 2006

Kleine Vorschau.

cashcottondk

Morgen werde ich für einige Tage verreisen, und wenn ich in der nächsten Woche wieder hier bin, kann ich hoffentlich zeigen, was aus den sieben Knäueln Cashcotton DK von Rowan geworden ist. Wenn ich jetzt noch sage, dass ich keine Stricknadeln brauche, sondern eine Häkelnadel in die Hand nehmen muss, ist es wahrscheinlich gar nicht so schwer zu erraten :-)

Wünscht mir Glück - das ist mein erster Häkelversuch, der über feste Maschen hinausgeht!

Dienstag, 11. Juli 2006

Mein WM-Trikot.

tippkick

Ich mag Fußball sehr gern. Angefangen hat das vor vielen Jahren, als ich mit einem Sportredakteur befreundet war und abends oft mit ihm in der Redaktion saß, mir unzählige Spiele ansah und den darauffolgenden Analysen zuhörte. Zuerst fand ich das etwas langweilig, aber mitunter steigt das Interesse an einer Sache, je mehr man darüber weiß. Und so kam es, dass ich irgendwann auch aus eigenem Antrieb WM, EM, Championsleague, UEFA-Cup und Bundesliga verfolgt habe, am Rande auch die Liga in Italien, Spanien und England. Ebenfalls von meinem sportbesessenen Freund übernommen habe ich eine Vorliebe für Günter Netzer. Er ist der Beste, Klügste und Schönste. Ich mag seine Sicht auf das Spiel und seine Distanz dazu. Als ich letztes Jahr nach dem Pokalfinale zum Mitternachtsdinner des FC Bayern eingeladen war, saß er am Nachbartisch - manchmal meint das Glück es gut mit einem :-)

arabella

Ein weiterer, neu dazu gekommener Grund für mich, Fußball zu mögen liegt darin, dass man während der meisten Fernsehübertragungen hervorragend stricken kann. Zur WM habe ich mir ein Projekt ausgesucht, an dem ich nur während der vier Wochen arbeiten wollte - es musste also klein und einfach sein, und meine Wahl fiel auf Arabella von Sarah Dallas aus dem Rowan Sommerheft 35. (Ein ähnliches Modell gibt es auch auf dem Titel ihres "Vintage Knits" Buches.) Klein ist das Top tatsächlich, und einfach zu stricken auch, aber 4ply Cotton sorgte dafür, dass ich es wirklich zu jedem Spiel hervorholen musste, um rechtzeitig fertig zu werden - abgesehen natürlich von den Spielen, die ich im Büro oder live im Stadion gesehen habe. Tatsächlich habe ich die letzte Reihe der Trägerumrandung abgekettet, als das Elfmeterschießen im Finale begann. Fast eine Punktlandung, denn der Rand müsste noch umhäkelt werden. Da gibt es jedoch einige abers: zum einen kann ich nämlich außer festen Maschen gar nicht häkeln und besitzte zum anderen auch gar keine Nadel in passender Stärke. Und ich konnte mich bisher nicht entscheiden, ob ich das Top einfarbig lasse oder vielleicht einen hellgrünen Rand nehme, oder doch eine ganz andere Farbe.

arabella-detail

Aber die Entscheidung hat Zeit, denn anziehen werde ich es wohl vorerst nicht. Man sieht schon auf der Kleiderpuppe, dass das Top recht eng sitzt, für mich im Moment ein bisschen zu eng. Ich habe leider im Verlauf den letzten Jahres zugenommen und irgendwie ist das in meinem Kopf noch nicht angekommen, das heißt, ich schaue immer noch nach der gleichen Größe oder denke, ich werde das alles ganz schnell wieder abnehmen, was aber, ebenfalls leider, nicht so ist. Aber die Puppe hat Größe 40/42 und ihr passt es auch nur geradeso. Gestrickt habe ich Größe XL, meine Maschenprobe war ok und auf dem Model im Heft sieht das Top auch viel länger aus und sitzt lockerer. Wie immer hätte ich hier gern die Information gehabt, welche Größe das Model hat und in welcher Größe sie das Modell trägt. Ansonsten gilt mein Lob dem Rowan Cotton, das sich wunderbar strickt und so schön weich und leicht ist - das ganze Top wiegt deutlich unter 100 Gramm. Vielleicht kann ich es im nächsten Sommer tragen!

Die verstrickte Dienstagsfrage 28/2006

Welche Randmasche bevorzugst du? Und warum?

Normalerweise stricke ich die erste und letzte Masche in jeder Reihe glatt rechts, für Nähte im Matratzenstich finde ich das am angenehmsten. Bei besonders feinem Garn und geraden Kanten nehme ich manchmal nur eine Masche auf zwei Reihen, und bei dünnem Mohairgarn kann ich den Knötchenrand empfehlen.

Donnerstag, 6. Juli 2006

Wie hübsch!

julie

Habt ihr die neue Knitty gesehen? Mitten im Sommer voll mit jeder Menge Anleitungen für Socken, Mützen und Handschuhe. Alles zumindest im Moment nicht gerade weit vorn auf meiner Prioritätenliste, aber ist diese Kette nicht klasse? Die würde ich gern sofort haben!

Mittwoch, 5. Juli 2006

Soll ich ...?

shadecards

Vor zwei Tagen habe ich bei mustaa villaa ihre fast ferige, wunderschöne Patchwork-Decke gesehen und seitdem gehen mir die bunten Log Cabin Squares nicht mehr aus dem Kopf. Die Farbpalette von Rowans Handknit DK Cotton gefiel mir schon immer so gut, und ich würde gern etwas mehrfarbiges daraus stricken, allerdings trage ich nicht so gern bunte Sachen und auch für Leo sind diverse Rosa- und Fliedertöne naturgemäß weniger geeignet. Da wäre eine Decke doch perfekt, oder? Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es Spaß macht, die einzelnen Quadrate zu stricken ... schnelle, kleine Projekte für zwischendurch, ohne viel Nachdenken fertig und mit Gute-Laune-Garantie durch immer neue Farbzusammenstellungen. Andererseits, mal davon abgesehen, dass ich eine solche Decke nicht unbedingt brauche, wäre das ein längerfristiges Projekt. Und da besteht durchaus die Gefahr, dass ich das Interesse verliere. Ein weiterer Minunspunkt wäre, dass ich wieder neues Garn kaufen müsste. Ich habe zwar etwas Handknit Cotton da, aber bei weitem nicht in ausreichend unterschiedlichen Farben. Und außerdem drängt sich natürlich die Frage auf, wann ich das alles machen will. Denn wäre das Garn schon hier, würde ich wohl gleich das erste Quadrat anschlagen, dafür den Pullover zur Seite legen, für den ich mein Sommertop zur Seite gelegt habe, für welches ich wiederum diverse andere Sachen vernachlässigt habe. Und dann käme vermutlich schon bald wieder die nächste Idee um die Ecke geschlichen. Ich wünschte, ich könnte mich besser konzentrieren!

Trotzdem könnte demnächst ein kleiner Wolleinkauf anstehen. Ich habe vor Beginn der WM, als die Gruppen ausgelost wurden, einige Wetten abgeschlossen. Unter anderem auf den Einzug der Italiener ins Finale. Ein wenig unpatriotisch, denn dass dieser Weg über die Deutschen führen würde, war zu diesem Zeitpunkt schon absehbar. Aber ich wollte ja Geld verdienen und keine schwarz-rot-gelben Treuepunkte. Auch beim Ausscheiden der Brasilianer im Viertelfinale lag ich richtig. Keine populäre Wahl, daher eine gute Quote. Und alles zusammen genug Geld für eine hübsche Strickdecke :-)

Wobei mir noch etwas einfällt: von Debbie Bliss gibt es auch ein DK Cotton, mit gleicher Maschenprobe und gleicher Lauflänge. Einige Farben davon könnte man sicher auch mit denen von Rowan kombinieren. Ich habe aber gelesen, dass das DB Garn etwas weniger robust ist. Was meint ihr, könnte ich trotzdem beides mixen oder ist das keine so gute Idee?

Dienstag, 4. Juli 2006

Unendliche Weiten.

charley2

Was mein Stricktempo anbelangt, rangiere ich vermutlich auf dem Niveau einer Schnecke. Meine Nadeln fliegen nicht, und das Garn gleitet mir auch nicht wie von allein durch die Finger. Irgendwo gibt es meist etwas zu ziehen oder zu zerren, in der Anleitung nachzusehen oder einer anderen Ablenkung nachzugehen. Gern breite ich auch am Ende einer Reihe das ganze Stück aus um zu sehen, wie es mittlerweile aussieht. Ziemlich sinnfrei, wenn man das wie ich alle zwei Reihen macht :-) Dass trotzdem hin und wieder etwas fertig wird, liegt nur daran, dass ich mitunter sehr lange stricke. In dieser Hinsicht war auch die vergangene Woche erfolgreich, ich konnte gestern Abend das Rückenteil von Charley beenden, und das ist 60 cm breit und unendlich scheinende 65 cm lang. Der Pullover hat Raglanärmel, so dass durch die Abnahmen natürlich nicht so viel gestrickt wird wie bei einem Pullover mit gerade eingesetzten Ärmeln, aber gerade dass finde ich so wunderbar - man sieht das Ziel praktisch direkt vor sich, und hat das Gefühl, mit den immer kürzer werdenden Reihen immer schneller voranzukommen. Sogar der Zopf in der Mitte hat mir irgendwann gar nichts mehr ausgemacht (aber richtig gern stricke ich ihn trotzdem nicht, Britta!)

Mit der Anleitung bin ich allerdings nicht ganz glücklich. Sie ist zwar sehr einfach zu befolgen, ich hätte aber gern mehr Informationen. Das Zopfmuster zum Beispiel wiederholt sich alle sechs Reihen. Da die Anzahl der Raglanabnahmen feststehend ist, sich aber von Größe zu Größe unterscheidet, sollte klar erklärt sein, in welcher Zopfreihe man mit den Abnahmen beginnt. Angegeben ist aber nur eine Höhe von 38 cm, und das für alle Größen, so endet der Zopf am Halsausschnitt je nach Größe in einer anderen Reihe. Und dann ist mir aufgefallen, dass auf dem großen Foto im Heft die Rippen des Kragens nur auf einer Seite mit den Rippen im Vorderteil zusammengehen, der Pullover ist also leicht asymetrisch. Ich weiß nicht, ob ich das besser hinbekommen könnte, aber die Hin- und Herrechnerei ist mir ein bisschen zu viel. Ich mag mich am liebsten nur hinsetzen und alles eins zu eins der Anleitung nacharbeiten. Nachdenken muss ich ansonsten schon genug.

Die verstrickte Dienstagsfrage 27/2006

Was machst Du, wenn Dein Strickstück einfach nichts werden will? Geduldig immer und immer wieder ausbessern und ribbeln bis es etwas ist? Oder ab damit in die Mülltonne? Oder versuchen die Fehler zu übersehen?

Das kommt darauf an, warum es nichts werden will. Eigenes Unvermögen stachelt meinen Ehrgeiz an, ich würde es also weiter versuchen. Vorausgesetzt, das Ziel ist nicht utopisch - einen FairIsle Pullover zum Beispiel würde ich wohl gar nicht erst beginnen. Liegt der Grund außerhalb meinen Einflusses - ein schlecht verstrickbares Garn zum Beispiel, und ist absehbar, dass das Stück am Ende nicht so aussehen wird wie ich es mir am Anfang vorgestellt habe, bin ich eher zum Gang zur Mülltonne bereit.

Mittwoch, 28. Juni 2006

Was macht man ...

charley

... wenn man ein Strickstück fertiggestellt hat? Man lässt die weiteren sieben, auf Vollendung wartenden, in der Ecke liegen und beginnt etwas Neues. Naja, zumindest habe ich das so gemacht. Denn zum einen finde ich es okay, neben all den Sachen für mich selbst auch etwas für meinen Freund auf den Nadeln zu haben, und außerdem wollte ich unbedingt wieder mit All Seasons Cotton stricken. Anfang des Jahres hatte ich bei Jannette zwei Packungen gekauft, um Charley aus dem Rowan Magazine vom letzten Sommer daraus zu stricken. Und vorgestern war es dann soweit :-) Ich habe mich dieses Mal für die Größe L entschieden, um sicher zu gehen, dass der Pullover auch wirklich so locker sitzt wie gewünscht. Und trotz der größeren Breite komme ich dank Nadelstärke 5 recht gut voran, nach dem vielen 4ply, das ich zuletzt in den Händen hatte, eine tolle Abwechslung. Und das Garn ist wirklich wunderbar. Vor gut einem Jahr hatte ich schon einmal etwas daraus gestrickt, ein minikleines Babyjäckchen nach einer Anleitung von Erika Knight, und ich war damals schon begeistert davon, wie weich und leicht es ist. Und die Farbe ist auch wunderschön, ein ganz dunkles Blau mit einem Stich ins Graue und ganz leichter Melierung. Schade, dass gerade viele dieser Melange-Töne von Rowan aus dem Sortiment genommen wurden. In diesem Fall war es aber mein Glück, den die ausgelaufenen Farben sind natürlich im Moment sehr günstig zu haben.

seepferdchen

Und dann habe ich noch eine Frage an diejenigen unter euch, die nähen oder sticken können: Leo, auch bekannt als Kapitän Wasserratte :-), hat am Wochenende seine erste Schwimmprüfung abgelegt und darf nun das Seepferdchen* tragen. Das heißt, er will es unbedingt tragen, aber leider bin ich unsicher, wie ich den Aufnäher am geschicktesten auf seiner Badehose befestige. Wie man auf dem Bild sieht, ist das Ganze ja viereckig, aufgenäht werden soll aber nur der Kreis. Kann ich den einfach ausschneiden? Ich habe dabei ein bisschen Angst, dass ich dadurch die Stickerei beschädige, denn die Fäden laufen ja auf der Rückseite weiter. Oder soll ich es erst aufnähen und dann den Rand abschneiden?

* Für das Seepferdchen muss man vom Beckenrand ins tiefe Wasser springen und mindestens 25 m am Stück schwimmen (bei Leo waren es 40 m, weil das Schwimmbad nur über 10 m-Bahnen verfügte) und einen Gegenstand aus schultertiefem Wasser nach oben holen. Ich bin total stolz, dass er das mit seinen vier Jahren geschafft hat :-))

Dienstag, 27. Juni 2006

Endlich.

bret1

Ein freier Vormittag, gute Laune und optimales Licht auf dem Sofa waren gestern die drei Faktoren, die Bret, dem lange vernachlässigten Denim-Pullover, zu seiner Fertigstellung verhalfen. Ich hatte in den letzten Wochen und Monaten immer wieder mal daran genäht. Erst die Ärmel eingesetzt, dann wieder weggelegt. Dann die untere, doppelt gestrickte Seitennaht geschlossen, und wieder weggelegt. Irgendwann viel später etwas lustlos weitere Nähte in Angriff genommen, und erneut weggelegt. Mal war das Licht abends nicht ausreichend für das sehr dunkle Garn, mal war ich missmutig, weil der Pullover so schmal wirkte und mir die Arbeit daran sinnlos erschien, wenn er letztlich nicht passen würde. Aber nun ist er fertig und er ist schöner geworden, als ich zwischendurch dachte. Das Rowan Denim-Garn wirkt sehr fest und strapazierfähig, ist aber trotzdem nicht hart, sondern trägt sich angenehm. Und ich bin gespannt, wie sich die Farbe bei kommenden Wäschen verändern wird - noch ist sie sehr dunkel, aber schon die erste Runde in der Waschmaschine hat für eine ganz leichte Melierung gesorgt. Sicher bin ich mir allerdings immer noch nicht, ob der Pullover passen wird. Mein Freund ist sehr, sehr schlank, trägt aber am liebsten etwas weitere Sachen. Und der Halsausschnitt ist relativ eng. Mein Kopf passt gerade durch, viel mehr Spielraum ist da aber nicht, und da der Kragen auch mit doppeltem Faden gestrickt wurde, ist er natürlich überhaupt nicht elastisch. Was andererseits nicht schlecht ist, denn so wird er sicher nicht ausleiern. Nun, am Donnerstag wird mein Freund hier sein und dann werde ich mehr wissen.

bret2

Annehmbare Fotos muss ich leider auch schuldig bleiben. Das dunkle Garn lässt sich nur schwer fotografieren, und auf dem Bügel hängend erkennt man weder Schnitt noch Details. Leo hat sich zwar bereitwillig als Modell angeboten, allerdings ist er mit 1,15 m zum einen deutlich zu klein für den Pullover, und zum anderen bestand sein größter Spaß daran, wie wild mit den überlangen Ärmeln zu fuchteln, so dass ich lange bitten musste, bis er einmal stillhielt ;-).

bretundleo

Freitag, 23. Juni 2006

Erstaunlich ...

gruffelo

… sagte der Grüffelo. Wer kleine Kinder hat, kennt sicher das Kinderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler. Für alle anderen: Es ist die in Versen erzählte Geschichte von einer Maus, die bei ihrem Spaziergang durch den Wald von Fuchs, Schlange und Eule mit eindeutigen Absichten eingeladen wird und sich immer damit entschuldigt, dass sie bereits mit dem Grüffleo verabredet ist. Der ist eine von ihr erdachte Phantasiefigur, die natürlich niemand kennt, und so schildert sie ihn sehr detailreich als schreckliches Ungeheuer. Bis er plötzlich vor ihr steht und sie fressen will. Doch die kleine Maus dreht den Spieß um und behauptet, sie selbst wäre gefährlich und gefürchtet. Um ihm das zu beweisen, geht sie mit ihm durch den Wald und trifft dort erneut auf die anderen Tiere, die beim Anblick des Grüffelos panisch flüchten. Sie tut jedoch so, als hätten alle vor Angst vor ihr, und dann heißt es immer „erstaunlich! – sagte der Grüffelo“ – bei uns zu Hause mittlerweile ein geflügeltes Wort. Ich habe alle Bücher vom Duo Donaldson / Scheffler und jedes einzelne ist wunderbar, aber der Grüffelo ist ganz besonders schön. In England zählt er zu den erfolgreichsten Kinderbüchern überhaupt und wenn die Queen am kommenden Sonntag anlässlich ihres Geburtstages ein großes Kinderfest im Buckingham Palace ausrichtet, ist auch der Grüffelo dabei, zusammen mit anderen Figuren aus beliebten britischen Kinderbüchern. Der Garten des Palastes wird dann in ein Zauberland verwandelt, in dem die Geschichten zum Leben erweckt werden. Ich wäre fürchterlich gern dabei, muss mich aber mit dem Bericht der BBC begnügen, die live berichten werden. Vielleicht kann ich ja den Grüffelo erspähen!

farbunterschied

Zurück zum Erstaunen: ich habe neulich, aus einer Laune heraus, begonnen ein kleines Sommertop zu stricken, mit einem Knäuel Rowan 4ply Cotton in Fennel, das ich aus dem Marigold Kit von Kim Hargreaves herausgefischt hatte. (Es ist eigentlich dafür vorgesehen, die French Knots auf die fertige Jacke zu sticken, aber bis ich soweit sein werde, wird noch viel Zeit vergehen.) Der Anfang gefiel mir recht gut, und ich habe noch drei Knäuel bei Jannette dazu gekauft, um das Top auch fertigstellen zu können. Ich weiß ja, dass man auf die Farbpartie achten sollte, aber ich war damit immer sehr sorglos umgegangen und hatte auch bisher das Glück, dass unterschiedliche Partien, wenn es tatsächlich mal dazu kam, sich so ähnlich waren, dass man sie eigentlich kaum auseinander halten konnte. Das war diesmal anders. Das neue Knäuel ist deutlich heller, und der Unterschied fällt richtig auf, mehr noch als das Foto es zeigt. Es macht mir nicht wirklich etwas aus, die Farbkante ist am Rücken und wird ohnehin die meiste Zeit von meinen Haaren verdeckt. Trotzdem erstaunlich, dass eine Farbe so unterschiedlich ausfallen kann. Ich werde es mir merken und zukünfig mehr darauf achten, denn bei den meisten anderen Stücken würde es mich doch stören.

click clack

Nadelgeklapper

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